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Wann kommt die nächste Hölle von Tschernobyl ?

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Jahrzehnte nach dem GAU
Aufräumen in der Hölle von Tschernobyl

Im April 1986 explodierte Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl. Tonnenweise wurde hochradioaktives Material freigesetzt, das Gebiet im Umkreis von Kilometern schwer radioaktiv verseucht. Eine verlassene Todeszone? Keineswegs – täglich arbeiten 3000 Menschen am Katastrophen-Meiler.

Eine ihrer Hauptaufgaben: Sie bauen eine neue Schutzhülle für den weiterhin strahlenden Reaktor. Denn die alte Hülle wird nicht mehr lange durchhalten.

Dicht war sie sowieso nie. Aber mittlerweile rostet sie und der Beton ist brüchig. Wenn dieser Mantel einstürzt, wird erneut jede Menge radioaktiver Staub aufgewirbelt, den der Wind weit über die Grenzen der Ukraine hinweg bis in die Nachbarstaaten blasen könnte.

Für 300 Euro in der Todeszone

Die Arbeiter nennen sich selbst „Smertniki“ – die „Todgeweihten“. Und dennoch ist der Job in der Strahlenruine äußerst begehrt. Kein Wunder: Die Arbeitslosigkeit in der Ukraine ist hoch. Da lockt der Lohn von umgerechnet 300 bis…

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Über Wolfhilta

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.

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