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Regenbogentakt

Gescheuchten Igel

Wer hat eigentlich behauptet, dass das Leben getaktet sein sollte? Wer hat das eingeführt? Der Kapitalismus? Und wer sagt dabei „Ich will gern …“ und nicht „Ich muss noch …“? Korrigieren, anrufen, kochen, waschen, bügeln, Kinder ins Bett bringen, das oder das fertig stellen, einkaufen, nach einer Winterjacke suchen, zum Sport … Bitte beliebig ergänzen.

Wer fühlt sich nicht zumindest ein bisschen unter Druck, einen Hauch unwohl, wenn er von Freunden, Familie, Bekannten, von Stars und Sternchen, von Serienmamas und Servicezeitlokalzeittanten mitbekommt, wie strukturiert, organisiert, durchgeplant deren Leben ist? Was die alles schaffen! Wahnsinn! Wie viel die leisten! Wo nehmen die die Kraft her?

Während man selbst da so rumsitzt. Den blauen Himmel über einem, in ihn hinaufschaut und die Puffwölkchen entdeckt. Während man auf der Couch lümmelt, um 5 Uhr nachmittags, und da bleiben wird bis zehn. Lesend, schreibend, malend, fernsehguckend. Ich könnte so viel, so viel mehr Takt…

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Über Wolfhilta

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.

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